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  • Hertzraum Rheinfelden

Schmerzen und ganzheitliche Behandlungsansätze

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Als Schmerz definieren wir eine subjektiv unangenehme Empfindung. Grundsätzlich sind Schmerzen ein Symptom, dem eine tiefere Ursache zu Grunde liegt.

Sie können sich ganz unterschiedlich anfühlen - brennend, stechend, pulsierend etc. Auch wenn wir eine Abneigung vor Schmerzen haben, soll dennoch erwähnt sein, dass Schmerzen auch durchaus positive Aspekte haben. Sie machen uns auf mögliche Verletzungen aufmerksam, lassen uns Entzündungen erkennen und sorgen dafür, dass wir uns schonen und somit eine Heilung der Ursache möglich wird.

Die Schmerzentstehung geschieht über die sogenannten Nozizeptoren. Das sind Nervenzellen, die Reize wie beispielsweise Druck erkennen. Wenn sie einen solchen Reiz aufnehmen, dann leiten sie sie über Nervengewebe zum Rückenmark weiter und von da zum Gehirn. Im Gehirn wird der Reiz weiter verarbeitet und als Schmerz bewertet.

Akute Schmerzen klingen von selbst, beim Ausheilen der Grundursache wieder ab. Von chronischen Schmerzen spricht man dann, wenn eine Schmerzsymptomatik länger als 3 Monate anhält oder immer wieder kommt. Dann kann es sein, dass sich der Schmerz in eine Krankheit entwickelt.



Schmerzbehandlung mit Kinesiologie


"In der KomplementärTherapeutischen Methode Kinesiologie begegne ich immer wieder Klient*innen die unter körperlichen Schmerzen leiden. Das können Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen aber auch Schmerzen nach einem Unfall sein. Manche Klient*innen erfahren Linderung durch die Einnahme von Schmerzmitteln, andere sprechen auf die medikamentöse Schmerztherapie nicht an. In der Methode Kinesiologie, gibt es keine Kontraindikation Schmerzpatient*innen zu behandeln. Unabdingbar ist es jedoch, die betroffene Körperstelle achtsam, wenn überhaupt zu berühren und diese nur bedingt in der Körpertherapie zu aktivieren. Im Therapieverlauf ist es mir sehr wichtig zu erfahren, wir die Klient*in den Schmerz wahrnimmt und ob bereits Anwendungen vorhanden sind die Linderung erfahren lassen. Die kinesiologische Behandlung wirkt mit diversen Ausgleichstechniken auf Muskeln und das vegetative Nerven- sowie Meridiansystem. Dadurch wird der Selbstheilungsprozess im Körper angeregt. Zu Beginn der Behandlungen arbeite ich bewährterweise mit der Schmerzskala. Die Klient*innen schulen damit ihre Selbstwahrnehmung und der Schmerz kann mit der Zeit differenzierter wahrgenommen werden. Ebenfalls unterstütze ich die Klient*innen darin, den Schmerz im Zusammenhang mit einem Ereignis oder Lebenssituation einzuordnen. Dadurch kann sich das Therapieziel und der Fokus vom Schmerz hin zu Genesungskompetenz entwickeln.

Hierfür ist die Befunderhebung beim ersten Gespräch mit der Klient*in sehr wichtig. Daraus wird der Behandlungsansatz zwischen einer strukturellen oder beispielsweise einer emotionaler Ebene eruiert und mit der Klient*in festgelegt.

Aus eigener Erfahrung weiss ich wie wichtig es für den Genesungsprozess ist, sich ernst genommen zu fühlen und sich durch mehr als den Schmerz wahrzunehmen, den Fokus also auch auf andere Wahrnehmungen neben dem Schmerz zu erweitern. In der Kinesiologie entsteht durch Begegnung und Berührung ein Vertrauensverhältnis. Die Klient*innen entwickeln dadurch die Bereitschaft, den Schmerz und die damit verbundenen Aspekte zu erforschen. Dadurch kann Entspannung wahrgenommen werden und Balance entsteht." - Sonia





Schmerzbehandlung mit Craniosacral Therapie



"Schmerzen, seien sie akut, chronisch oder unspezifisch, sind ein häufiger Beweggrund für die Inanspruchnahme einer Craniosacral therapeutischen Behandlung. Im Praxisalltag habe ich die Erfahrung gemacht, dass Klient*innen mit Schmerzen die achtsamen und sanften Berührungen als sehr wohltuend empfinden. Ebenso wird die ganzheitliche Betrachtungsweise und der individuell zusammengestellte Behandlungsplan sehr geschätzt. Neben physiologischen und mechanischen Ursachen können Schmerzen auch durch emotionale Ereignisse, herausfordernde Lebensumstände oder Ängste begünstigt, verstärkt oder gar die Ursache für unspezifische Schmerzen sein, welche sich in der Folge spürbar auf der Körperebene ausdrücken. Die Methode Craniosacral Therapie behandelt schmerzende Einschränkungen und Anspannungszustände mittels gezielten sanften Berührungen, ausgleichenden Handgriffen und Lösetechniken, unter Einbezug der Wechselwirkung aller damit verbundenen körperlichen Gewebestrukturen wie Muskeln und Faszien. Das vegetative Nervensystem, das bei Schmerzthematiken ebenfalls eine grosse Rolle einnimmt, wird in der Selbstregulation unterstützt und eine gesunde Balance des Körpers gefördert.

Ein weiterer zentraler Aspekt, ist die Förderung der achtsamen Körper- und Eigenwahrnehmung. Dies geschieht innerhalb der Behandlung über den begleitenden therapeutischen Dialog. Dieser Austausch bietet einerseits die Chance, gemeinsam mit Klient*innen mögliche emotionale Ursachen und weitere beeinflussende Faktoren anzusprechen und zu beleuchten. Andererseits schaffe ich damit innerhalb der Behandlung ein vertrauensvolles Angebot, welches Klient*innen unterstützt dem aktuellen schmerzenden Zustand im „jetzigen Moment“ Raum zu geben, diesen differenziert zu erforschen, körperliche wahrzunehmen und zu benennen. Damit wird gleichzeitig auch geübt den eigenen Fokus weg vom Schmerz, hin zu angenehmeren oder sogar schmerzfreien Körperstellen zu lenken und diese ebenso zu entdeckt und wahrzunehmen.

Diese Herangehensweise stellt für Klient*innen meist neue positive Erfahrungen der ganzheitlichen, achtsamen Eigen- und Körperwahrnehmung dar und kann das Vertrauen in der eigenen Genesungskompetenz stärken."- Barbara


Schmerzbehandlung mit Homöopathie



In der klassischen Homöopathie werden sowohl chronische, wie auch akute Schmerzzustände behandelt. Grundlage dafür ist der Dialog. Kein Schmerz ist wie der andere und so geht es in der ganzheitlichen homöopathischen Behandlung wieder einmal um das individuelle Wahrnehmen. Um die Vielzahl der möglichen Mittel eingrenzen zu können, erfrage ich diverse Schmerzaspekte. So zum Beispiel die Schmerzqualität, also wie etwas weh tut. Eine Schürfwunde beispielsweise tut ganz anders weh, als ein angeschlagener Zeh und wiederum ist die Qualität nicht nur von Schmerz zu Schmerz sondern auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch frage ich nach der Schmerzentstehung, möglichen Auslöser, der genauen Lokalisation und nach Modalitäten. Die Modalitäten geben an, unter welchen Umständen eine Beschwerde schlimmer oder besser wird.

All die erhobene Informationen werden benötigt, um ein Mittel zu finden, das in seinem Mittelbild möglichst dem Leiden des Klienten entspricht. Wenn ich die Fallauswertung für zum Beispiel Kopfschmerzen angehe, dann kommen grundsätzlich weit über 1000 homöopathische Arzneimittel in Frage - verabreicht wird schlussendlich jedoch nur eines. Erst durch das Eingrenzen der Schmerzeigenschaften wird es möglich, eine Mittelauswahl zu treffen.

Das unten gezeigte Bild, zeigt einen Ausschnitt aus meinem Arbeitswekzeug - einem Computerprogramm. Es zeigt verschiedene Rubriken/Symptome, welchen dann die homöopathischen Arzneien zugewiesen werden. Die Einnahme des am ähnlichsten passenden

Mittels konfrontiert den Organismus erneut mit seiner Beschwerde auf eine feine Art. Er muss sich also aufs Neue damit auseinandersetzten. Durch diese Konfrontation wird die Lebenskraft animiert, sich hin zur Selbstregulation auszurichten und in den Heilungsprozess einzutreten.

Dazu möchte ich gerne noch erwähnen, dass es natürlich Schmerzen gibt, die auf Grund von Gewebedefekten entstehen, die nicht mehr heilbar sind. Auch da bietet die Homöopathie aber Behandlungsmöglichkeiten, denn die Schmerzwahrnehmung, kann durchaus positiv beeinflusst werden.

Ich unterstütze die Behandlung von Schmerzzuständen gerne auch noch mit pflanzenheilkundlichen Methoden, wie der Spagyrik. So lassen sich in vielen Fällen eine Besserung oder Ausheilung erzielen und im Verlauf der Therapie auch Schmerzmitteleinnahmen reduzieren." - Céline


Herzlich

Sonia, Barbara & Céline


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