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Mit Rhythmus durch die Krise



Gerade wird unser alltägliches Sein so ziemlich auf den Kopf gestellt. Wir werden mit Situationen und Dingen konfrontiert, die noch vor ein paar Wochen undenkbar gewesen wären. Wir überlegen uns wann, wie und wofür wir nun das Haus verlassen sollen. Mit welchen Menschen wir noch sozialen Kontakt haben dürfen und auf welche Art und Weise. Der so vertraute, gewohnte und auch haltgebende Alltag ist von einem Tag zum anderen so "anders" geworden. Wie so ein kleiner und unsichtbarer Erreger uns und die Welt um uns in Erregung bringt? Vielleicht führt so viel Erregung und das Wegfallen vom gewohnten und vertrauten Alltag dazu, dass wir aus unserem Rhythmus fallen und Stress Einzug hält. Im April-Beitrag erfahrt ihr unsere rhythmisierenden Tipps als Hilfe für den Umgang mit der momentanen Situation.



"Den eigenen Rhythmus aufrechten erhalten oder ihn verlieren geht manchmal ganz schnell, ist aber oftmals eine freie Wahl!

Die Kunst die Dinge zu betrachten, die Perspektive zu wechseln, den Blickwinkel bewusst zu wählen, hat für mich viel mit im Rhythmus sein und bleiben zu tun. Damit dir das gelingt braucht es Bewegung. Du brauchst Bereitschaft die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, den Blickwinkel von jemand anderem wahrzunehmen, dich auf den Rhythmus des Lebens einzulassen, gleichwohl wie sich das Leben gerade zeigt. Versuche dich weiter zu bewegen, auch wenn dir die Strecke gerade nicht gefällt. Beim Weiterfahren kannst du die Balance und den Rhythmus halten, auf dem Weg bleiben und so erleben, wie du aus dem Weiterfahren Erlebnisse, Kraft und Rhythmus tanken kannst. An dieser Stelle möchte ich das Zitat von Albert Einstein mit euch teilen: "Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben". Bleibt bewegt, in Bewegung und gesund!" - Sonia




"Alle die mich kennen, glauben es wohl nicht -  ich tanze leidenschaftlich gerne.

Das Leben spielt uns im Moment einen eigenwilligen Rhythmus vor. Was er uns wohl mitteilen will, werden wir vielleicht als Antwort in unserem Tanz mit dem Leben finden.

Tanzen ist, sich dem Rhythmus und der Musik hingeben. Wenn ich tanze, erlebe ich Gelassenheit, Freude und Fokus.

Auch wenn die Musik arrhythmisch tönt oder die Melodie mich melancholisch stimmt, ich mag mich im Gefühl des mich Hineingebens. Im Tanz gibt es keine Wiederstände, nichts zu hinterfragen, keine Trägheit. Ich bringe mein wahres Ich hervor, habe Spass und teile mein Sein mit anderen.

Wie auch immer dein Tanz mit dem Leben gerade aussieht – lass die Musik für dich spielen und gebe dich ihr für einen Augenblick hin. Ich schöpfe Kraft draus und spüre wie ich wieder in meinen Rhythmus komme." - Kilian




All meine Rhythmen spüren - annehmen was sich JETZT zeigt.

Nachprüfen, Nachspüren -

Was benötige ich?

Was gibt mir Struktur, gibt mir Halt?

Welche Rhythmen tun mir gut?

Welche Rhythmen möchten jetzt verändert werden?

Was benötige Ich um meine Eigenverantwortung wahrzunehmen?

Mich neu auszurichten - neu zu orientieren -

neue Chancen zu erkennen - auszuprobieren -

mutig voranzuschreiten -Ressourcen zu aktivieren - ins Tun zu kommen -

den eigenen Rhythmus zu Leben – zu Erkennen.




"Als KomplementhärTherapeutin der Methode Craniosacral bildet der „Craniosacral Rhythmus“ eine Grundlage in meinem Beruf. Ein grosser Teil meiner Arbeit beinhaltet das Lauschen dieses Rhythmus mit meinen Händen und dessen Ausdruck im Körper des Klienten. Es ist ein achtsames sich auf die Möglichkeiten einlassen, die sich genau in dem Augenblick zeigen. Dabei bildet das bereits Erfahrene die Arbeitsgrundlage für einen therapeutischen Prozess. Körper, Geist und Seele können sich immer wieder neu regulieren, orientieren und in einem neuen Sein ankommen.

Mit dieser Haltung und Erfahrung versuche ich persönlich, die Herausforderung und den Prozess der jetzigen Zeit anzunehmen. Die allgegenwärtigen vielschichtigen Rhythmen des Lebens sind auf allen Ebenen präsent. Seien es die Rhythmen der Natur, mein Atem- und Schlafrhythmus, regelmässige Termine der Arbeit oder Freizeit. Unser Lebensrhythmus bietet Struktur, feste Eckpunkte, Stabilität, Gelassenheit und verspricht Sicherheit. Diese Rhythmen sind teilweise den Veränderungen des Lebens unterworfen. Sie sind aber auch fähig, sich den Veränderungen anzupassen, wenn die Bereitschaft besteht sich auf diese einzulassen. Zu spüren, zu erfahren um zu erkennen welche Rhythmen in dieser Zeit die besten Partner sind, ist für mich essentiell um in meiner Mitte zu bleiben und die Orientierung zu behalten. Gerne gebe ich euch folgend noch eine Übung mit." - Barbara



Spürangebot - Atemrhythmus

Lehne dich bequem zurück, lasse deine Schultern sinken, schliesse sanft die Augen

und nimm deinen Körper wahr.

Lege nun beide Hände, bequem auf Herzhöhe auf den Brustkorb auf,

Gehe in Kontakt mit deinem Brustraum und deinem Atem

Verbleibe mit deiner Aufmerksamkeit für einige Momente bei deinem Atemrhythmus.

Spüre jetzt noch einmal im Ganzen Körper nach und nimm die Veränderung wahr.




"Die momentane Situation hat auf jeden irgendeinen Einfluss. Sei es, dass man mehr oder weniger arbeiten muss, der Alltag in einer komplett anderen Form abläuft oder das soziale Leben eingeschränkt stattfindet. Diese Umstellungen haben Folgen. Sie können uns seelisch und geistig aus dem Gleichgewicht bringen und auch unseren Biorhythmus stören. Doch solange du reaktionsfähig bleibst, kannst du deine Balance neu finden. Was es dazu braucht ist vor allem Offenheit gegenüber Veränderung. Nehme die verwandelten Rhythmen und Strukturen wohlwollend an. Manchmal können Alltags- und Lebensrhythmen nämlich auch über Jahre hinweg konstant und hart werden und es entwickelt sich eine Art Starre im Rhythmus.

Diese gilt es nun loszulassen - jedenfalls vorübergehend. Aber vielleicht findet der eine oder andere auch Gefallen an gewissen neuen Erfahrungen. Ich erlebe zum Beispiel ganz viel Entschleunigung durch die Reduktion der vorhandenen Möglichkeiten. Daraus darf ich für mich lernen, dass ich mir auch in fernerer Zukunft gar nicht erst zu viel vornehme und ausdenke um in diesem, für mich angenehmeren, Rhythmus bleiben zu können." - Céline


Wir wünschen euch weiterhin gute Gesundheit und viel Kraft um durch diese Zeit zu kommen.

Herzlich

Kilian, Sonia, Barbara und Céline





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