Suche
  • Hertzraum Rheinfelden

Die Macht der Gedanken

Unser Denken und Fühlen sind eng miteinander verknüpft. Ein Gedanke an ein unangenehmes Ereignis oder eine schwere Situation, lässt in uns Gefühle von Missbehagen aufkommen. Umgekehrt ziehen Gefühle wie Angst auch negative Gedanken mit sich. Zudem machen sich unsere Gedanken im normalen Alltag häufig selbstständig. Sie laufen automatisch ab und wiederholen sich.

Dieses den-Gedanken-ausgeliefert-Sein tut uns nicht immer gut. Wir können anfangen, unter unseren Gedanken zu leiden.

Aus ganzheitlicher Sicht hängen Körper, Geist und Seele selbstverständlich miteinander zusammen. Wenn die Gedanken also zu viel Kraft und Macht über uns bekommen, können wir auf einer oder mehreren dieser Ebenen erkranken. Selbstverständlich sind wir in unseren ganzheitlichen Therapiemethoden auch immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert.

Gerne geben wir Einblick, wie wir in unseren Fachgebieten damit arbeiten.



"Im Vorgespräch oder Anamnese Gespräch zur Kinesiologischen Körpertherapie achte ich immer darauf wie sich der/die Klient*in ausdrückt über Sprache, Mimik und Körperhaltung. Eine ganzheitliche Wahrnehmung ist für den therapeutisch gewählten Ansatz enorm wichtig. Dabei achte ich z.B. darauf ob sich der/die Klient*in zu ihren Gedanken äussert, eher über die empfundenen Emotionen oder sogar eine körperliche Empfindung im Zusammenhang mit dem Thema äussern kann. Ich habe im Praxisalltag festgestellt, dass oftmals die Gedanken nicht mit den Emotionen oder der Körperwahrnehmung gleich gehen. Die Gedanken sind meistens schnell und gut hörbar. Sie sind das erste was wir wahrnehmen, oftmals lenken sie uns ab, von dem was uns wirklich bewegt. So versuche ich in der Behandlung, äussert jemand einen Gedanken der vielleicht plagend oder sorgvoll ist, gemeinsam mit dem/der Klient*in über die Körperarbeit dahinter zu schauen, den Schleier vorsichtig zu heben und forschend auf Entdeckungsreise zu gehen, was hinter diesem Gedanken sich zeigt." - Sonia



"Der ganzheitliche Ansatz in der CraniosacralTherapie ermöglicht es mir gemeinsam mit den Klient*innen, die Wechselwirkung der Gedanken, die emotionale Befindlichkeit und die Wahrnehmung in Zusammenhang mit einer Situation oder einem Erlebnis achtsam zu begleiten und zu erforschen.

Im Praxisalltag geschieht dies sowohl im Vorgespräch als auch innerhalb der körpertherapeutischen Behandlung über den wertschätzenden, prozessbezogen, geführten Dialog, indem ich Klient*innen bewusst in ihre Körperwahrnehmung führe.

Dieses eröffnet den Klient*innen die Möglichkeit zwischen den Ebenen des Denkens, der Erinnerungen und der bewussten Körperwahrnehmung im „Jetzt“ zu pendeln.

Wie fühlt sich dieser Gedanke / Situation im Körper an? Ist mir dieses Gefühl bekannt? Gibt es eine Emotion dazu? Wo und wie spüre ich dies in diesem Moment im Körper? Wenn ich es beschreiben würde…hat es eine Form, eine Farbe, Melodie oder einen Geruch?

Mit dem Einbinden der Gedanken und den damit verbundenen Emotionen und Gefühlen in die

Körpertherapie und dem bewussten Wahrnehmen, können von Klient*innen sowohl neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Bedürfnisse in Bezug zu einem Gedanken oder einer Situation

gewonnen, Veränderungen wahrgenommen und neue Lösungs- und Handlungsstrategien entwickelt werden.

Dabei ermöglichen es mir, individuell gewählte Therapeutischen Interventionen und interaktiven Angebote, gemeinsam mit dem/den Klient*innen kraftvolle Ressourcen zu schaffen." - Barbara



"In der Homöopathie findet die Fallaufnahme über das Gespräch statt. Verbalisierte Gedanken sind also ein wichtiges Werkzeug in der Therapie und leiten einem unter anderem den Weg zum richtigen Mittel. Es geht jedoch noch weiter. Auch die Art und Weise wie Gedanken auftreten, werden genau erfragt und ausgewertet. Leidet zum Beispiel jemand immer wieder Nachts unter Gedankenkreisen und findet deshalb keinen Schlaf, kommen Mittel wie Arsenicum album, Coffea, Hepar sulfuris, Rhus toxicodendron und viele weitere in Frage. Wenn solche Themen also angesprochen werden, zählen diese zur Gesamtheit der Symptome des Klienten/der Klientin und werden auch berücksichtigt. Denn genau auch solche Auffälligkeiten zeigen an, dass die Lebenskraft sich nicht mehr nur selbst ausgleichen kann. Die Homöopathie an sich reguliert die Lebenskraft dahingehend, dass sich die Menschen wieder selbst besser ausbalancieren können. Gedanken verschwinden also nicht einfach, jedoch können wir durch eine Behandlung wieder besser mit ihnen umgehen. Mir stehen aber auch noch andere Hilfsmittel, wie die Pfanzenheilkunde zur Verfügung. Eine Tinktur der Passionsblume kann beispielsweise Unruhezustände mildern und dabei helfen die Gedanken und Emotionen zu beruhigen. Das Gemmo-Mazerat der Feigenknospe wiederum wirkt angstlösend und bringt einem Stabilität ins Seelenleben.

Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, dass auch die Gesprächsführung in der Homöopathie einen grossen Teil des Therapieprozess beeinflusst. Durch die genaue und intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, werden einem im Dialog auch immer wieder Erkenntnisse bewusst. So auch Gedankenmuster und Denkweisen.“ - Céline


Herzlich Sonia, Barbara & Céline

44 Ansichten